AUVA-Radworkshop: Sicher Radfahren hat wieder Saison!

„Wer als letzter ins Ziel kommt, hat gewonnen!“ Sie haben richtig gelesen, denn das ist die Aufgabenstellung beim „Schneckenrennen“, bei dem es nicht um Schnelligkeit, sondern um Geschicklichkeit geht. Denn beim AUVA-Radworkshop, einer Initiative für mehr Sicherheit beim Radfahren, sollen Volksschulkinder von der ersten bis zur vierten Schulstufe die grundlegenden Elemente des Radfahrens in spielerischer Form erlernen.

 

Neben dem Schneckenrennen stehen ein flexibel ausgestalteter Hindernisparcours für fahrdynamische und koordinative Übungen, Gefahrenbremsübungen sowie ein Rad- und Helmsicherheits-Check auf dem Programm. Jedes Kind bekommt abschließend eine Urkunde samt Checkliste zum Thema sichere Fahrradausstattung. Ziel ist es, Kinder und Eltern dabei zu unterstützen, sattelfest, motiviert und vor allem sicher durchs Leben zu radeln.

Bewegung und Bewegungsförderung spielen eine wesentliche Rolle in der Unfallprävention. Der AUVA-Radworkshop macht nicht nur Spaß, sondern lässt den Kindern auch Raum für eigene Erfahrungen. Somit trägt er aktiv zur Unfallprävention bei und bereitet die Kinder auf eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr vor.“
Ing. Bernd Toplak, stv. Leiter der Präventionsabteilung der AUVA-Landesstelle Wien

Motorik verbessern – Unfälle vermeiden

Grundidee hinter dem AUVA-Radworkshop, der seit 2004 an Volksschulen in Österreich durchgeführt wird, ist die Verbesserung der Motorik der Kinder beim Radfahren. Denn die Beherrschung des eigenen Rades, auch in ungewöhnlichen Situationen, ist für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr unerlässlich. Der AUVA-Radworkshop motiviert die teilnehmenden Kinder nicht nur zu mehr Bewegung, sondern fördert die Geschicklichkeit und trainiert körperliche Motorik, Gleichgewicht und Koordination. Auch das Sicherheitsbewusstsein und das Wissen um die technische Ausrüstung des eigenen Rades bzw. um die Bedeutung des Radhelmes werden dabei gesteigert.

Fotocredit: AUVA, Walter Henisch; Daublebsky-Sterneck