(Illustration: AUVA/VerVieVas)

Der menschliche Körper braucht Bewegung. Doch sowohl zu wenig Bewegung, aber auch zu viel belastende Bewegung kann dem Körper schaden. Langfristig können diese Belastungen sogar zu Krankheitsbildern wie Rücken- oder Venenproblemen, Gelenksbeschwerden, Durchblutungsstörungen, Verspannungen, Kopfweh oder Schwindel führen.

 

Die gute Nachricht: Wird die Summe an Fehlbelastungen im Laufe eines Lebens reduziert, sinkt das Risiko für eine sogenannte Muskel-Skelett-Erkrankung (MSE). MSE gehören zu den häufigsten arbeitsbedingten Gesundheitsproblemen in Europa. Das Auftreten dieser Erkrankungen und auch Einschränkungen der Lebensqualität, die damit verbunden sind, lassen sich präventiv – durch die richtige Gestaltung von Arbeitsplätzen – stark reduzieren. Dabei sind arbeitswissenschaftliche Prinzipien zu beachten, wie

  • die Anpassung der Arbeitshöhe,
  • die regelmäßige Auflösung von Zwangshaltungen,
  • der Einsatz geeigneter Hilfsmittel,
  • die Verringerung von Lasten und Wiederholungshäufigkeiten
  • die Vermeidung von Scherkräften.

 

Im Zuge der Fürsorgepflicht gemäß ArbeitnehmerInnenschutzgesetz müssen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber Maßnahmen treffen, um Arbeitsplätze und -bedingungen an die Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anzupassen. Wenn im Zuge der Evaluierung Fehlbelastungen festgestellt werden, müssen entsprechende Maßnahmen getroffen werden, um diese zu reduzieren. Denn das Ziel lautet, dass die Menschen am Ende der Arbeit wieder gesund nach Hause gehen können.

 

Hier geht’s zum AUVA-Erklärvideo zu arbeitsbedingten „Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE)“:

(Illustration: AUVA/VerVieVas)

Mehr Infos zum aktuellen AUVA-Präventionsschwerpunkt „Packen wir’s an!“ zu arbeitsbedingten Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE) finden Sie unter www.auva.at/mse.

 

Sie haben Fragen zur ergonomischen Gestaltung von Arbeitsplätzen? Das Präventionsteam der AUVA steht Ihnen gerne beratend zur Seite. Kontaktieren Sie uns unter sichereswissen@auva.at