160 Kinder wurden im Schulzentrum Hürm durch die Verkehrserziehungsaktionen von AUVA und ÖAMTC fit für den Schulweg gemacht.

Verkehrserziehungstag Hürm ((c) ÖAMTC/Mikes)

Vor kurzem hat für tausende Schüler in Niederösterreich wieder die Schule begonnen. Für viele von ihnen stellt dabei der Schulweg eine besondere Herausforderung dar. Mit den Verkehrserziehungsprogrammen, die in Zusammenarbeit von AUVA und ÖAMTC kostenlos in Kindergärten und Schulen angeboten werden, sollen Kinder spielerisch und gezielt auf ihre sichere Teilnahme im Straßenverkehr vorbereitet werden. Am 13. September fanden die vier Programme „Das kleine Straßen 1×1“, „Blick & Klick“, „Hallo Auto“ und „Top Rider“ für 160 Kinder im Schulzentrum Hürm statt. Dabei zeigten speziell ausgebildete Experten den Kindern, wie man sich als Verkehrsteilnehmer sicher bewegt und riskanten Situationen im Straßenverkehr richtig begegnet. In den altersgerechten Kursen wurde den kleinen Teilnehmern beigebracht, worauf sie als Fußgänger und Fahrradfahrer, aber auch als Mitfahrer im Auto achten müssen und wie sie sich auf dem Schulweg richtig verhalten.

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Das Motto: Lernen durch erleben

Allein im Jahr 2018 ereigneten sich österreichweit 570 Schulwegunfälle, bei denen zumindest ein Kind verletzt wurde. In Niederösterreich waren es 93 Schulweg-Unfälle mit Personenschaden. „Jeder Unfall ist einer zu viel. Daher ist Präventionsarbeit vor allem im Schulwegbereich sinnvoll und wichtig. Die Kinder sollen dabei Spaß haben, vor allem soll aber hängen bleiben, dass Sicherheit im Straßenverkehr oberste Priorität hat“, so Präventionsexperte Bernd Toplak von der AUVA-Landesstelle Wien. „Das richtige Verhalten im Straßenverkehr kann gar nicht früh genug erlernt werden. Je früher wir Kindern beibringen, sicher im Straßenverkehr unterwegs zu sein, desto achtsamer werden sie auch später als Erwachsene sein“, ergänzte ÖAMTC-Landesdirektor Ernst Kloboucnik. „Verkehrssicherheit ist ein ganz zentrales Thema im Unterricht. Unser Ziel ist es, die Kinder mit dem Thema Verkehrssicherheit bestmöglich vertraut zu machen“, bestätigte auch Bildungsdirektor Johannes Heuras.

Erfolgreich seit 33 Jahren

Dass das Konzept der Verkehrserziehungsprogramme von ÖAMTC Fahrtechnik und AUVA gut angenommen wird, bestätigen die Zahlen der teilnehmenden Kinder über die vergangenen Jahrzehnte. Die Verkehrserziehungsprogramme, die seit mittlerweile 33 Jahren kostenlos angeboten werden, haben ihren Ursprung im Schuljahr 1986/87, als an den Volksschulen Theresienfeld und Gaming (NÖ) erstmals „Hallo Auto“ über die Bühne ging. Im Laufe der Jahre wurden je Altersgruppe weitere Programme erarbeitet und angeboten. Die Trainings haben seither rund 2,9 Millionen Kinder und Jugendliche in ganz Österreich erreicht – allein in Niederösterreich nahmen rund 775.000 Kinder daran teil.

(c) ÖAMTC/Mikes
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Bei Fragen zur Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz und bei der Ausbildung stehen Ihnen die Präventionsexpertinnen und -experten der AUVA-Landesstelle Wien jederzeit gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns unter: sichereswissen@auva.at

Fotocredit (alle Bilder): ÖAMTC/Mikes

Videocredit: ÖAMTC