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Nur wenn er richtig sitzt und konsequent getragen wird, kann er richtig schützen. Worauf es beim Radhelm ankommt, und wie man ihn richtig aufsetzt, erfahren Sie hier!

(Foto: V. Tesar)

Ein Radhelm kann im Falle eines Fahrradunfalls die Schwere von Kopfverletzungen mindern. Damit der Helm entsprechenden Schutz bieten kann, sollten Radfahrer:innen bei der Auswahl und auch beim Aufsetzen auf folgende Punkte achten:

 

Geprüfte Qualität

… ist das A & O: Ein in der EU vertriebener Radhelm muss der Prüfnorm EN 1078 entsprechen. Ob diese Sicherheitsrichtlinien eingehalten wurden, erkennt man am CE-Zeichen. Die Kennzeichnung ist meist an der Helminnenseite angebracht. Auch das Prüfzeichen GS (Geprüfte Sicherheit) ist ein Qualitätsmerkmal.

(Foto: V. Tesar)

Sichtbarkeit erhöht die Sicherheit

Um im Straßenverkehr rechtzeitig gesehen zu werden, sollte der Helm reflektierende Elemente auf der gesamten Helmschale aufweisen. Eine LED-Beleuchtung am Helm sowie auffällige Helm-Farben erhöhen die Sicherheit zusätzlich.

 

Passform

Nicht jeder Helm ist für jede Kopfform geeignet, deswegen sollte ein Helm vor dem Kauf anprobiert werden. Ein guter Fahrradhelm schützt den Kopf großflächig von der Stirn bis zum Hinterkopf, wobei die Ohren und das Gesichtsfeld frei sind. Zudem verfügt er über ein verstellbares Gurtsystem für eine optimale Passgenauigkeit, einen hohen Tragekomfort, und entsprechende Belüftungsschlitze.

 

Der richtige Sitz

… ist entscheidend! Nur wenn der Helm richtig sitzt, kann er den Kopf bei einem Sturz optimal schützen.

(Fotos: V. Tesar)

Radhelm aufsetzen: So geht’s!

  1. Position Vorderkante: 1 Finger breit über den Augenbrauen
  2. Seitlicher Helmrand: knapp über den Ohren
  3. Gurtbänder: glatt und straff anlegen, bilden ein „Dreieck“ um die Ohren
  4. Gurtschloss: unter dem Kiefer schließen. Zwischen Kinnriemen und Kinn soll höchstens Platz für zwei flach nebeneinanderliegende Finger sein.
  5. Kopfring hinten am Helm fixieren (nicht zu fest)
  6. Optimaler Sitz: Helm kann nur minimal verschoben werden, ggf. Gurtbänder, Kinnriemen oder Kopfring nachjustieren.

Jetzt sollte der Radhelm gerade und fest am Kopf sitzen, ohne dabei die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Gegebenenfalls müssen die Gurtbänder, der Kinnriemen oder der Kopfring nachjustiert werden.

 

Regelmäßig checken

Überprüfen Sie den Helm vor jedem Fahrtantritt auf Schäden. Tauschen Sie den Helm auf jeden Fall nach einem Sturz, spätestens jedoch nach 5 bis 6 Jahren.

 

Und nicht vergessen: In Österreich ist für Kinder unter 12 Jahren das Tragen eines Radhelmes beim Fahrradfahren verpflichtend. Wir Erwachsene sind die Vorbilder unserer Kinder und tragen auch einen Helm.

 

Wir wünschen eine sichere Fahrt!

Alle Infos zum aktuellen AUVA-Präventionsschwerpunkt „Komm gut an!“ finden Sie unter auva.at/komm-gut-an