Der AUVA-Präventionsblog "Sicheres Wissen" übersiedelt!

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Radfahrspaß, Bewegungsfreude und Wissenswertes rund um Fahrradsicherheit und Schutzausrüstung – all das erfahren Volksschulkinder beim beliebten Radfahrtraining der AUVA.

(Foto: CAP-Kindersicherheit)

Die Beherrschung des Fahrrades ist Grundvoraussetzung für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr. Daher ist es besonders wichtig, Kindern die grundlegenden Elemente des sicheren Radfahrens näherzubringen. Gleichgewicht halten, Hindernissen ausweichen, bremsen und rechtzeitig anhalten können, ohne zu stürzen – all das muss intensiv geübt werden.

 

Beim AUVA-Radworkshop passiert das seit dem Jahr 2004 in spielerischer Form: Das motiviert die teilnehmenden Volksschulkinder nicht nur zu mehr Bewegung, sondern fördert die Geschicklichkeit und trainiert körperliche Motorik, Gleichgewicht und Koordination. Der Vorteil: Gut trainierte und motorisch kompetente Kinder müssen sich weniger auf das Radfahren selbst konzentrieren, sondern können ihre volle Aufmerksamkeit dem Verkehrsgeschehen widmen, das zum Teil komplexe und herausfordernde Situationen mit sich bringt. Neben der Beherrschung des Fahrrades spielen allgemeines Sicherheitsbewusstsein und das Wissen um die technische Ausrüstung des eigenen Rades bzw. um die Bedeutung des Radhelmes eine zentrale Rolle in der Prävention von Fahrradunfällen.

 

Radfahrspaß mit Sicherheit

Der AUVA-Radworkshop ist eine Initiative für mehr Sicherheit beim Radfahren für Volkschulkinder. Das beliebte Radfahrtraining wird seit dem Jahr 2004 in Volksschulen in ganz Österreich durchgeführt. Das Ziel: Volksschulkinder von der ersten bis zur vierten Schulstufe sollten sattelfest, motiviert und vor allem sicher durchs Leben radeln können. Der AUVA-Radworkshop setzt dabei auf folgende Säulen:

 

Fahrpraxis üben:

Um Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren zu mehr Bewegung zu motivieren, wird ein Übungsparcours bei der Volksschule aufgebaut. Dieser trägt dazu bei, körperliche Motorik, Geschicklichkeit und Koordination zu trainieren und zu verbessern.

(Foto: CAP-Kindersicherheit)

Spaß und Sicherheit:

Ob Schneckenrennen, Gefahrenbremsübungung oder ein professioneller Sicherheitscheck von Fahrrad und Radhelm – beim AUVA-Radworkshop lernen die Kinder, worauf es beim Radfahren und bei der Sicherheitsausstattung des Rades ankommt. So können sie sicher losradeln.

(Foto: CAP-Kindersicherheit)

Nützliche Checkliste:

Alle Radler:innen erhalten eine Urkunde samt Checkliste zum Thema sichere Fahrradausstattung. So werden über die Kinder auch die Eltern mit gezielten Informationen zum Thema Sicherheit beim Fahrradfahren versorgt.

 

Aktive Miteinbeziehung von Eltern:

Das Rad-Aktiv-Programm gibt den Schulkindern Gelegenheit herauszufinden, wie gut sie ihr eigenes Fahrrad bereits beherrschen und was gemeinsam mit den Eltern noch geübt werden sollte. Eltern sind deswegen beim AUVA-Radworkshop herzlich willkommen.

 

Unterrichtsmaterial zur Förderung der Verkehrskompetenz:

Für Lehrkräfte stellt der AUVA-Radworkshop ein umfassendes Medienpaket rund um die Thematik Sicherheit beim Radfahren zur Verfügung. Damit haben sie die Möglichkeit je nach Entwicklungsstand die Verkehrskompetenz der Schulkinder zu fördern.

(Foto: CAP-Kindersicherheit)

Erfolgskonzept seit zwei Jahrzehnten

Der AUVA-Radworkshop wird von der AUVA finanziert und von der CAP-Kindersicherheitsagentur professionell an Volksschulen durchgeführt. Ab 3. April 2024 startete das bei Kindern, Eltern und Volksschulen beliebte Radfahrtraining in die 20. Saison. Dank Unterstützung mehrerer Bundesländer konnte das Angebot der Durchführungstage stark ausgeweitet werden, so dass insgesamt schon mehr als 325.000 Kinder das Programm kostenlos nutzen konnten.

Alle Infos zum AUVA-Radworkshop finden Sie auf der Programm-Website: radworkshop.info